Die Story - Watzmann - Geldbörsen aus Bayern -

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Die Story

    
Es war die Zeit als das germanische Reich von Kaiser und König regiert wurde. Im Berchtesgadener Land regierte König Unhold und er war durch seine strenge Herrschaft bei seinen Pächtern gefürchtet. König Unhold ließ seinen Pächtern nicht viel mehr als das zum Leben notwendige und so kam es, dass seine Besitztümer immer mehr verfielen.



Oben auf dem Berg, welcher schon damals Watzmann genannt wurde, lebte - kurz unterhalb der Vegetationsgrenze - ein einsamer alter Bauer namens Ignaz Bergmann mit seiner Frau Walburga. Durch die strenge Herrschaft blieb dem Bauern kaum noch Geld um für sein Vieh Futter für den Winter zu kaufen. Durch einen besonders harten Winter verlor er all seine Rinder und die Situation war fast aussichtslos. Für dieses Jahr konnte der Bauer noch das Fleisch der Rinder an den König abgeben, aber wie sollte es weitergehen? Das Fell der Tiere wurde, damit es nicht auch noch dem König in die Hände fiel, den Winter über in der Odlgruam versteckt. Als die Frau des Bauern im nächsten Frühling die Felle in dem mit reichlich frischem Quellwasser gefüllten Staubecken säuberte, stellte sie fest, dass diese sich verändert hatten. Sie merkte, dass das Fell wasserundurchlässig geworden war und sehr robust und so begann sie, aus diesem Material Beutel zu nähen.

Fortan brachte der Bauer seine Pacht regelmäßig in diesem Beutel zum König. Auf die Frage der anderen Bauern was er denn da hätte antwortete er, einfach nur einen Geldbeutel. Jetzt wurde selbst der König auf den Bauern aufmerksam und die anderen Bauern waren neidisch auf das schöne Behältnis des Bergbauern. Der König fragte, woher diese Beutel wohl kommen würden, doch leider wusste keiner den Namen des Bauern. Sie sprachen alle von der Frau vom Watzmann, dort oben in den Bergen. So kam es dass die Bäuerin für alle Bauern und den König diese Beutel nähen durfte. Von den Einnahmen konnte der Bauer seine Hütte erneuern und seine Viehzucht wieder aufbauen. Doch eines harten Winters kam es, dass eine Schnee und Geröll Lawine das Bauernhaus zerstörte und mitsamt des Bauern unter sich begrub. Somit waren auch die Aufzeichnungen der Bäuerin für immer verloren und nach einigen Jahren war das Ehepaar vollkommen vergessen.

Als hunderte von Jahren später eine Expeditionsgruppe aus dem malerischen Bergdorf Aufham den Berg erklomm, hatten Wind und Sonne die Unglücksstelle soweit freigelegt, dass die Stelle ihr Interesse weckte. Bei den mehrwöchigen Ausgrabungsarbeiten stießen die Arbeiter dann auch auf die Aufzeichnungen der Frau, welche fast unzerstört das Unglück überlebt hatten. Als die Teilnehmer der Expedition verstarben, entdeckten fanden die Erben die Unterlagen und begannen anhand der Aufzeichnungen Leder zu produzieren. Somit entstand die erste naturbelassene Ledermanufaktur im Berchtesgadener Land und die Aufzeichnungen werden von Generation zu Generation weitergereicht.

Bis heute werden dort rustikale naturbelassene Accessoires aus Leder gefertigt und verkauft.


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